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Freitag, 23. Januar 2015

Upcycling-Jeans

Das grosse Eulenkind hat eine neue Jeans bekommen - genäht aus einer alten Jeans von ihrem Grossmami. Ein echtes Upcyclingprojekt also, so wie ich es gerne mag. Eigentlich wäre die Hose für das kleine Eulenkind bestimmt gewesen, aber sie war ihr viel zu gross und zu lang, der älteren Schwester jedoch passt sie perfekt.



Eigentlich komisch, denn genau diese Jeans hat das kleine Eulenkind schon einmal genäht bekommen, und diese Hose passte perfekt und wird oft und gerne getragen. Wahrscheinlich durch den viel dehnbareren Stoff an der neuen Hose fällt diese grösser aus. Zum Glück war an den Hosenbeinen noch genügend Stoff, damit die Jeans in der Länge dem grossen Eulenkind passt.



Das Schnittmuster ist aus der ottobre 6/2012, Modell17, Lontoon Poika. Die Grösse ist eine 122 mit ziemlich viel längeren Hosenbeinen (das grosse Kind trägt aktuell die Grösse 134).

Für den Hosenbund hat der Stoff der Hose leider nicht gereicht, deshalb habe ich mir mit zwei Lagen weisser Baumwollwebware beholfen, welche ich mit einer Lage H250 verstärkt habe. Zum Schliessen zwei KamSnaps (ich mag keine Knopflöcher nähen *ggg*) und fertig ist die neue 5-Pocket-Jeans.



Wie ich übrigens den Hosenschlitz hinbekommen habe, ist mir immer noch ein Rätsel. Aus der Beschreibung und den Bildern im Heft und dem vorhanden Anschauungsmodell bin ich auf jeden Fall nicht so ganz schlau geworden, der Nahttrenner war auch im Einsatz und wie ich es nun doch geschafft habe, weiss ich immer noch nicht. Ich glaube, da hilft nur, ganz ganz viele Jeans zu nähen, damit ich den Knoten im Kopf auflösen kann....

Habt einen zauberhaften Tag!

Verlinkt bei Meitlisache

Donnerstag, 20. November 2014

Ich packe in meinen Koffer....

Ich packe in meinen Koffer... meine Marktschätze!





Damit ich meinen Marktstand am Weihnachtsmarkt schön gestalten kann, habe ich mir schon vor einiger Zeit im Lieblingsbrockenhaus einen alten, gute erhaltenen Koffer gekauft.
Der Koffer soll gefüllt werden mit einem Teil meiner genähten Sachen. Es wird KEIN Koffermarkt sein, aber ich finde einen Koffer als Deko- und Präsentationsobjekt total toll. Und wer weiss, vielleicht trefft ihr mich ja auch irgendwann einmal an einem Köfferlimarkt an. Sag niemals nie.... Aber im Originalzustand - obwohl gut erhalten - wollte ich ihn dann doch nicht lassen. So ganz in braun passt er nicht zu meinen bunten Sachen. Was also tun?


So sah der Koffer ursprünglich aus

Im Malatelier meiner lieben Freundin Sabina Schwaar - wir kennen uns seit vielen, vielen Jahren und ich schätze ihre Kunst sehr - hatte ich die Möglichkeit, den Koffer nach meinen Wünschen zu verschönern. Sabina haucht nämlich (neben vielen weiteren wunderbaren Dingen) alten Taschen oder Geldbeutel ein zweites, oftmal schöneres, farbiges Leben ein, und genau so wollte ich mit meinem Koffer verfahren. 


Meine liebe Freundin Sabina - bei ihr kann man übrigens
auch Malkurse besuchen!

Ich habe einen wunderbaren Morgen zusammen mit Sabina inmitten von Farben, Bildern und Papierkunst verbracht. Herausgekommen ist dieser - MEIN - Traum in Pink. Ich bin nicht mit konkreten Vorstellungen ans Werk gegangen, irgendetwas in Candyfarben ist mir im Kopf herumgespukt. Dank Sabinas Hilfe konnte ich mich dem Endergebnis immer weiter annähern und mir so einen kleinen Traum erfüllen. ich danke dir von Herzen!


Die Verwandlung beginnt... hier seht ihr noch das braune Innenleben...

zuerst die weisse Grundierung....

dann kann ich mich mit PINK austoben...
Blau und grün werden gemischt

eine erste Runde Verzierung mit grünen Pigmenten...


Den Koffer habe ich zuerst mit einer weissen Grundierung bearbeitet und anschliessend mit abgetönter  neonpinker Acrylfarbe angemalt. Mit einem Fächerpinsel habe ich die Verzierungen in türkis und grün aufgetupft. Auch die Metallteile habe ich in diesen beiden Farben angepinselt.


Doch schon ganz toll, nicht?

Das Innenleben das Koffers habe ich abends dann mit Hilfe der Heissleimpistole und etwa einem Meter hellgrünem Baumwollstoff auch noch aufgepeppt. Jetzt weiss ich auch, wie heiss der Leim aus der Leimpistole rauskommt.... und auch den Tragegriff habe ich mit einem passenden Kitschhstöffchen ummantelt.





Ich bin ganz verliebt in mein Kitschköfferchen und freue mich grad noch ein bisschen mehr auf den Weihnachtsmarkt.

Heute ist Donnerstag, deshalb ab damit zu RUMS!

Habt einen farbenfrohen Tag!

Mittwoch, 19. November 2014

Neue Jeans fürs Eulenkind oder die Überwindung des Hosennähtraumas

Gestern habe ich in einer ziemlich spontanen Aktion eine Jeans genäht. 
Nicht irgend so ein einfacher Kinderschnitt, nein, eine richtige Jeans mit Hosenschlitz und Gurtschlaufen und allem, was dazugehört. 




Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, Hosen zu nähen. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass sich das nicht lohnt weil es viel zu auswändig ist und sie dann doch nicht sitzen. Aber vor allem habe ich immer gedacht, dass ich das nicht kann. Dass ich so etwas Kompliziertes nicht schön hinbekomme. Die liebe Katja hat mich immer wieder ermuntert, es mal zu probieren. Wie oft habe ich die Hosen ihrer drei Kinder bestaunt.... 
Und jetzt, wo die Weihnachtsmarktvorbereitungen grösstenteils abgeschlossen sind, ist wieder Zeit da und die Kreativität kann sich frei entfalten. 
Ich habe einige alte, kaputte Jeans von mir zu Hause lagern, und aus so einer alten Jeans von mir, gelbem (wichtig!) Faden und etwas limettengrünem dickem Baumwollstoff ist die neue Jeans fürs kleine Eulenkind entstanden. Nur für den Bund hat meine alte Jeans nicht mehr gereicht, da habe ich einen anderen Jeansstoff verwendet. Man sieht es, aber es fällt nicht so sehr auf. 



Das Schnittmuster und die Anleitung ist aus der ottobre 6/2012, Modell 17, Lontoon Poika, Grösse 122 (kreisch, mein kleines Mädchen trägt schon die 122!!). 
Allerdings habe ich die Nähanleitung bald wieder zur Seite gelegt, es hat mich mehr verwirrt als dass es mir geholfen hätte. Ich habe vieles intuitiv genäht, zum Glück ist es am Schluss gut rausgekommen. 
Nur mit dem Hosenschlitz hatte ich meine Probleme, ob er nun schlussendlich auf der "richtigen" Seite sitzt, weiss ich immer noch nicht. Egal, die Hose wird von kleinen Eulenkind auch so gerne getragen und hat noch Mitwachspotenzial. Wenn nicht vorher wieder Löcher in den Hosen sind....
Das Fazit: Hosen nähen ist gar nicht so schwer und bei weitem nicht so aufwändig, wie ich gedacht habe. Es werden weiter folgen, ausrangierte Jeans gibt es noch einige.



Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag!

Montag, 11. August 2014

Für drunter

Ich habe nie gedacht, dass ich je in meinem Leben mein Unterhosen selber nähen würde. Sag niemals nie, jetzt habe ich es doch getan. Aus einem alten T-Shirt sind zwei Pantys entstanden, das Schnittmuster habe ich von einem ausgedienten (Lieblings-)Modell abgenommen. 
Sie passen gut und sind bequem - Versuch geglückt!


Seit ich nähe, versuche ich immer, der alten, zu kleinen, unpassenden Kaufkleidung ein zweites Leben zu geben. Wenn die Kleidung nicht total zerschlissen und verzogen ist, gibt es meist eine UpcyclingIdee. 

Zum ersten Mal habe ich meinen neuen Obertransportfuss benutzt - ein geniales Teil, um Jersey zu nähen! Kaum mehr Wellen, kein Verziehen mehr! Ich bin absolut happy und das Geld für den neuen Nähfuss habe ich gerne in schönere Jerseynähte investiert. Ich bin schon gespannt, wie sich der Fuss beim Quilten bewährt!

Dienstag, 1. Juli 2014

Upgecycletes Shirt

Was ich ja total gerne mag, ist, aus alten, gebrauchten Sachen Neues zu kreieren. Diesmal habe ich zwei alte, schlechtsitzende T-Shirts (die ich aus dem Schrank verbannen wollte) zu einem neuen Shirt umgenäht und bin ganz glücklich damit. Der Schnitt ist derselbe wie bei DIESEM hier (ich brauche noch Sommershirts :-) )


Ausserdem konnte ich mich in Streifenversäuberung üben, hab das Tutorial von Schnabelina ausprobiert und bin jämmerlich daran gescheitert. Lag wohl am Jersey, der sich so doof rollte, dass nie und nimmer ein schön gefalteter Stoffstreifen aus dem Schrägbandformer rauskam. Da habe ich es halt auf die konventionelle Methode (nach ottobre) gemacht. 


Ich bin mir echt am überlegen, ob ich mir den Bandeinfass-Fuss leisten soll. Kennt den jemand? Und was sind eure Erfahrungen damit?

Jetzt heisst es aber ab aufs Sofa und Hopp Schwiiz (WM Achtelfinalspiel Schweiz-Argentinien)

Samstag, 21. Juni 2014

Bücherengel

Am Kreuzgangmarkt haben wir uns einen wunderbaren Engel gekauft. Einen Engel aus einem alten Buch. Dekorativ steht er nun auf unserer Vitrine und behütet uns.
Da ich viele, viele Bücher habe, die sich im Keller stapeln, habe ich mich mal hingesetzt und mir auch ein Engel gefaltet. Das geht ganz gut, ist aber eine ziemliche Fleissarbeit. Die Flügel habe ich aus einem schönen, geprägten Papier doppelt zugeschnitten und an den Rändern zusammengeklebt. So konnte ich die Flügel ziemlich einfach über den Buchrücken stülpen. Aus einer umfilzten Styroporkugel - aufgespiesst auf einen Schaschlikspiess - wurde der Kopf. Den Engel habe ich noch mit etwas Bändern und Borten aufgehübscht, fertig! 




Der Engel war übrigens mal ein Vornamenslexikon aus den siebziger Jahren, ich glaube nicht, dass das vermisst wird ;-)
Sein neues zu Hause hat er bei meiner Mutter gefunden. Auf diesem Weg nochmals alles Gute zum Geburtstag!
Weitere Bücher, durchaus auch lesenswerte, findet ihr übrigens im offenen Büchregal im Kreuzgang der Stiftskirche in Schönenwerd. Vorbeischauen lohnt sich immer!

Montag, 24. Februar 2014

Doilies oder wie neues Leben in alte Häkeldeckchen kommt


Wer kennt sie nicht, die gehäkelten Deckchen, die einst Omas Nachttisch, Vitrine, Sofa und Kommode schmückten. Sicher, jede Menge Arbeit steckt darin. Sicher, schön sind sie zum Anschauen. Aber ich selber würde sie nirgens hinlegen wollen. Nicht mit kleinen Kindern, nicht mit unserem Jungkater, nicht in meiner Wohnung. 
Einige solcher Zierdeckchen sind meinem neuesten Upcyclingprojekt zur Schere gefallen (nein, sie sind NICHT von meiner Oma gehäkelt und gestrickt, sie sind aus dem Brockenhaus). Mit Hilfe von etwas Schrägband habe ich einige Deckchen-Hälften zu einer Girlande vernäht. 
Simpel, einfach und mit einem grossartigen Effekt.

Neugieriger Besucher :-)



Die Inspiration dazu habe ich bei Pinterest gefunden.

Ich bin dann mal unterwegs in die nächste Brocki....!


Donnerstag, 6. Februar 2014

MiniRUMS: Schlüsselanhänger (für Nähbegeisterte)

Mit einem klitzekleinen miniRUMS bin ich heute mit dabei. Ich habe beim Neueinrichten meiner Nähecke auf meinem neuen Zuschneidetisch (ich liebe ihn!!) ein Massband angeklebt und habe 30 cm übrig gehabt. Also habe ich kurzentschlossen einen Schlüsselanhänger gebastelt, speziell für Nähfans :-)

Hier das Massband auf meinem Zuschneidetisch
Und hier das "Abfallstück" mit meinen Schlüsseln
Das geht super einfach: das Massband Ende auf Ende legen, ein Loch in die Enden reinstanzen, die Niete hineindrücken, Schlüsselring dran, fertig!
Ich bin begeistert von meinem neuen Schlüsselbaumler, weitere werden BESTIMMT folgen!

Donnerstag, 23. Januar 2014

Vinyl

Wir besitzen viele Langspielplatten. Auch einen Plattenspieler. Aber wir hören selten (ich behaupte: NIE) eine Platte. Das Projekt, alle LPs zu digitalisieren ist, wie so manches andere auch, aus Zeitmangel gescheitert.
Nachdem ich diese coolen Schüsseln irgendwo auf f**ebook gesehen habe, war für mich klar: unsere Plattensammlung wird verkleinert, dass MUSS ich ausprobieren. 
Tja, der Eulenmann hat mir genau eine LP vermacht. Dusty Springfield. Leider sehr zerkratzt und deshalb nicht mehr hörbar. Unsere (SEINE) Sammlung umfasst viele Platten. Sehr viele. Vielleicht trennt er sich noch, weil: DAS macht grossen Spass!

Ob sie weiss, dass es ihr an den Kragen geht?




Und so gehts:
Backofen auf  etwa 80 Grad, eine Schüssel umgekehrt in den Ofen, LP mittig darauf legen und abwarten. Wenn die Platte weich ist, kann sie von Hand (Achtung heiss!!!) nach Wunsch geformt werden. Innerhalb von Minuten entsteht aus einer alten, zerkratzten Langspielplatte eine stylische Schale.
Heute gehe ich damit bei RUMS vorbei, zum ersten mal in diesem Jahr!

Donnerstag, 21. November 2013

Das Upcycling-Utensilo ist fertig!

Jetzt ist es fertig, mein Plastiktütenutensilo. Ich habe es euch ja schon vor ein paar Tagen in seiner Entstehung gezeigt. Verhäkelt habe ich bis zum Schluss acht mittelgrosse bis grosse Plastiktüten, zuerst einen viereckigen Boden in Reihen, danach in Runden hoch bis es meinen Vorstellungen entsprochen hat. Immer mit festen Maschen und mit einer Häkelnadel Nr. 6. Die Bodenfläche ist etwa 15x15 cm, die Höhe auch etwa 15 cm, ich habe es allerdings noch einmal umgekrempelt.







Das Utensilo hat seinen Platz im Badezimmer gefunden, es eignet sich doch super für den Nassbereich!
Ein bisschen ist mein Plastiktütenvorrat auf diese Weise geschrumpft, einige habe ich noch. Villeicht werde ich wieder einmal ein Plastiktütenprojekt starten, momentan werde ich damit mal pausieren. Es ist nämlich ziemlich anstrengend, weil der Plastik doch recht störrisch ist in der Verarbeitung. So ist mittlerweile die zweite (Plastik-)Häkelnadel ohne Kopf...
Im Internet habe ich irgendwo ein Bild von einem gehäkelten Shopper gesehen, der sah toll aus. Der war allerdings aus den dünnen Säckchen, die so toll knistern. Da wird wohl die Verarbeitung einfacher sein. Solche Tüten habe ich aber definitiv nicht genügend, ich werde wohl mit Sammeln anfangen müssen :-)
Jetzt drehe ich mit meinem Utensilo erst mal eine Runde bei RUMS. Huch, bin ich spät dran heute, schon über 200 Beiträge....

Montag, 18. November 2013

Upcyclingprojekt: Utensilo aus Plastiktüten

Obwohl ich sehr darauf achte, meine Einkäufe in Mehrwegtaschen oder Stoffbeutel nach Hause zu tragen sammeln sich auch in unserem Haus massenhaft Plastiktüten. Wohin damit? Einzelne Taschen brauchen wir natürlich immer wieder, aber sooooo viele? Analog zu meinem Badezimmerteppich habe ich auch hier einfach mal losgelegt:
Die Plastiktüte in einen möglichst langen, knapp 2 cm breiten Streifen schneiden, die Häkelnadel ausgepackt und los gehts!



Zuerst habe ich eine mehr oder weniger quadratische Bodenfläche aus festen Maschen gehäkelt, dann immer in Runden hoch bis zu der gewünschten Höhe. Ich bin jetzt an der zweiten Tüte, eine dritte und wahrscheinlich eine vierte werde ich noch brauchen. Und ja, mit Wolle häkeln ist definitiv angenehmer....
Ich zeige euch in ein paar Tagen noch das Endergebnis, wenn ihr mögt. Zuerst muss ich mir noch eine neue Häkelnadel kaufen gehen. Eine aus Metall, weil die aus Kunststoff hat gerade ihren Kopf verloren....
Wenn das Utensilo fertig ist, darf es entweder im Bad meine Duschmittelflaschen beherbergen oder ich brauche es als Blumenübertopf. Mal schauen....

Donnerstag, 6. Juni 2013

Big Susie als Upcyclingprojekt meets RUMS

Wollt ihr meine neue Lieblingstasche sehen?



Ich verwende gerne mal alte Sachen um etwas Neues entstehen zu lassen. 
Diesmal habe ich aus: 
- einer alten, verlöcherten Jeans von mir
- einer uralten, geerbten Arbeitsschürze (kennt ihr die? Solche hat meine Grossmutter immer getragen...)
- einem Reissverschluss, der vorher in einer Kissenanzugshülle war,
- geschenktem Spitzenband,
- einem alten Schlüsselband, von dem ich den Karabiner weiterverwendet habe
- und einem kleinen Stück Webband, neuem Gurtband mit den dazugehörenden "Schnälleli" und etwas neuem Stoff fürs Futter 

eine neue Handtasche genäht.

Und zwar eine "Big Susie".

Die kleine Susie habe ich euch *HIER* schon einmal gezeigt, die Anleitung für die grosse Schwester habe ich netterweise von der lieben *Boerlinerin* bekommen, sie hat die Masse auf Handtaschengrösse umgerechnet und stellt sie gratis zur Verfügung. Auf ihrer Facebookseite sind übrigens die verschiedensten Kreationen zu bewundern. Wahnsinn, welch tolle Ideen umgesetzt wurden!




Das Innenleben meiner Tasche habe ich mit einer Gesässtasche der alten Jeans und einer Schürzentasche des Kittels gestaltet, ausserdem noch der Karabiner für den Schlüssel. Mir reicht es so, mehr Fächer brauche ich nicht. 

Das Gurtband habe ich auch mit dem Schürzenstoff eingefasst, es hätte farblich dann doch nicht gepasst (es war royalblau, ursprünglich hatte ich eine andere Stoffkombi geplant). Die Schlaufen aus Gurtband an der Tasche anzunähen war eine grössere Herausforderung (falls mir jemand einen Tipp hat, wie das geht, wäre ich dankbar!!) Aber nach langem Überlegen, Nähen, wieder auftrennen, neu Nähen etc.,  hat es dann irgendwie geklappt und es hält. Es sieht zwar nicht wahnsinnig hübsch aus an den Seiten, aber besser habe ich nicht hinbekommen.
Die "Big Susie" wurde bereits ausgeführt, sie hat die ideale Grösse für mich, so hat auch noch das Eine oder Andere für die Eulenkinder drin Platz. Gibt ja immer genug mitzunehmen! :-)
Und sie ist schon jetzt zur Lieblingstasche geworden!



Und damit gehe ich nun endlich wieder mal bei *RUMS* vorbei!

Und so wie es aussieht, wird heute meine *PICKNICKDECKE* eingeweiht, juhuu!

Montag, 11. Februar 2013

Upcyclingprojekt Badezimmerteppich

Mein Upcyclingprojekt ist gestern fertig geworden! Vor einiger Zeit auf irgendeinem tollen Blog (ich weiss leider nicht mehr, wo) gesehen wollte ich dies unbedingt nachmachen!
Aus zwei alten Pyjamas und fünf alten T-Shirts habe ich diesen Badezimmerteppich gehäckelt. Ich habe dafür möglichst lange Streifen aus den alten Kleidern geschnitten, etwa 3 cm breit und aufgewickelt. Danach mit einer dicken Häkelnadel, einer 12er Nadel, alles mit festen Maschen zu einem Viereck verhäkelt, bei mir wurde der Teppich 40 Maschen breit und etwa ebenso viele Reihen hoch, die Grösse ist schlussendlich etwa sechzig mal siebzig cm. Mehr passende alte Kleider habe ich grad nicht gefunden, sonst wäre er vermutlich noch grösser, oder besser gesagt, länger, geworden. Aber ich kann ihn ja noch verlängern, nach der nächsten Schrank-räum-Aktion!



Das einzige Problem ist jetzt noch, dass der Teppich im Bad ziemlich rumrutscht. Ich werde wohl eine Antirutschmatte unterlegen müssen oder den Teppich auf der unteren Seite mit dieser Latexflüssigkeit für Socken behandeln. Diese habe ich aber grad nur in pink hier ;-)
Was ist wohl besser?