...koche ich viel Holunderblütengelee. Wir alle lieben diesen Brotaufstrich, gerne verschenke ich auch einige Gläser. Sein feiner Geschmack verzaubern mich immer wieder aufs Neue.
Ein Glück, dass wir in unserem Garten einen grossen Holunderbaum haben, aber auch im Wald gibt es jede Menge Holunderbüsche, dort blüht er aber um einiges später als an der Südwand unseres Hauses.
Meine Gelee koche ich nach folgendem (Betty Bossi-)Rezept:
10 grosse, blühende Dolden (bei sonnigem Wetter pflücken und die Stiele kurz schneiden)
Mit 6 dl kochendem Wasser übergiessen und für 6 Stunden zugedeckt ziehen lassen.
Die Flüssigkeit durch ein mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb in eine Pfanne abgiessen.
Zusammen mit dem Saft einer Limette und 500 g Gelierzucker aufkochen, dabei zuerst 250 g Gelierzucker für zwei Minuten kochen lassen, danach die zweiten 250 g Gelierzucker beigeben und für weitere 2 Minuten kochen lassen. Eine Gelierprobe machen und den Gelee in heiss ausgespülte, saubere Konfigläser füllen.
Die Gläser zuschrauben und für 2 Minuten umgekehrt (also auf den Deckel) hinstellen. Auskühlen lassen und geniessen!
Der Gelee ist etwa 1 Jahr haltbar, bei uns ist er aber jeweils vorher aufgegessen :-)
In den nächsten Tagen werde ich noch Sirup einkochen und weissen Balsamico mit Holunderblüten versetzten, das gibt einen wunderbaren Essig!
Was macht ihr noch aus Holunderblüten? Ich bin froh über neue Ideen!






